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November 30, 2023

Praktische Tipps für das Wachstum Ihres Unternehmens und Ihrer Persönlichkeit

Bekannt für Unternehmer: Ihr Fokus verschiebt sich vom Fachhandwerk zum Management. Tipps, um die Kontrolle über das Wachstum zu behalten.

Mit diesen Tipps bringen Sie Ihr Unternehmen und sich selbst zum Wachsen und Gedeihen

Vielleicht kommt Ihnen diese Geschichte bekannt vor: Sie haben Ihr Unternehmen einst gegründet, weil Sie einfach gut in Ihrem Fach waren. Ein Experte für eine bestimmte Dienstleistung oder ein echter Handwerksmeister bei der Herstellung eines Produkts. Und es hat funktioniert: Ihr Unternehmen entwickelte sich zu einem florierenden Betrieb. Es wurde sogar so geschäftig, dass Sie beschlossen, zusätzliche helfende Hände (oder Köpfe) einzustellen.

Dann kam der Moment, in dem Ihnen plötzlich klar wurde, dass sich Ihr Fokus allmählich von Ihrem ursprünglichen Kerngeschäft – der Dienstleistung oder dem Produkt, in dem Sie so gut sind – hin zum reinen Unternehmensmanagement verschoben hatte. Das ist eine ganz andere Hausnummer.

Es sind nicht nur mehr Menschen vom Erfolg Ihres Unternehmens abhängig, sondern auch umgekehrt: Ohne diese Mitarbeiter kann Ihr Unternehmen nicht mehr wachsen und gedeihen. Sie müssen sich also mit Personalmanagement befassen, besonders wenn Sie planen, Ihr Unternehmen weiter auszubauen. Wie geht das, wenn das eigentlich nicht Ihr Fachgebiet ist? Diese Tipps können Ihnen ein wenig auf die Sprünge helfen.

1. Behalten Sie ein klares und erreichbares Ziel im Auge

Natürlich ist es gut, einen Mehrjahresplan für Ihr Unternehmen zu entwerfen. Ein klares Ziel am Horizont für kurz- und langfristige Zeiträume gehört definitiv zu einer guten Unternehmensstrategie. Seien Sie jedoch realistisch bei Ihren Ambitionen und legen Sie die Messlatte nicht zu hoch.

Überlegen Sie also nicht nur, wie schnell Sie wachsen möchten, sondern auch, was dafür erforderlich ist – finanziell, materiell und im Personalbereich. Welchen Einsatz, welches Wissen und welche Fähigkeiten erfordert das von Ihren Mitarbeitern?

Machen Sie eine Bestandsaufnahme: Welche Leute haben Sie aktuell im Team, sind sie in der Lage, diese Entwicklung mitzugehen, und wenn ja, was benötigen sie dafür? Es kann sein, dass Sie kurzzeitig einen Gang zurückschalten müssen. Aber auch mit kleinen Schritten kommen Sie voran. Und es bietet Ihnen und Ihren Mitarbeitern mehr Spielraum, um gesund mit den Entwicklungen mitzuwachsen.

2. Sorgen Sie für ein starkes Team

Als Gründer stehen Sie allein am Ruder und sind der Dreh- und Angelpunkt, der alles unter Kontrolle hat. Wenn Ihr Unternehmen jedoch wächst, müssen Sie sich darauf einstellen, dass Sie nicht mehr alles selbst machen können. Sie müssen den Mut aufbringen und in der Lage sein, Aufgaben an andere zu delegieren. Wenn Sie das nicht tun, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass nicht nur Sie selbst ausbrennen, sondern Ihr Unternehmen mit Ihnen untergeht. Und das kann ja nicht das Ziel sein.

Sie müssen wirklich nicht alles können. Es heißt nicht umsonst: „Schuster, bleib bei deinen Leisten.“ Stellen Sie also ein starkes Team um sich herum zusammen, damit Sie Dinge loslassen und das Zepter an jemanden übergeben können, der mehr davon versteht als Sie.

Ist Ihr Unternehmen zu klein für einen festen Personalberater oder Finanzexperten? Ziehen Sie in Betracht, einen externen Berater auf Stundenbasis hinzuzuziehen. Auch daran ist nichts auszusetzen. Es verschafft Ihnen mehr Freiraum in Ihrem Terminkalender und einen besseren Schlaf.

3. Entwickeln Sie Ihre Führungskompetenzen

Sobald Sie kein Einzelkämpfer mehr sind, sondern einen oder mehrere Mitarbeiter haben, benötigen Sie nicht nur mehr Fachwissen über Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung. Dann ist etwas Zusätzliches gefragt: Führungskompetenz. Sie müssen in der Lage sein, Menschen zu motivieren, an Ihr Unternehmen zu binden sowie die Werte und Normen des Unternehmens zu vermitteln und vorzuleben.

Das verlangt einiges ab. Selbstreflexion, Gesprächsführung oder Zeitmanagement, um nur einige Aspekte zu nennen. Manche Menschen haben diese Fähigkeiten von Natur aus, aber meistens gehört mehr dazu, um eine gute Führungskraft zu sein.

Lassen Sie sich daher ruhig von einem Business-Coach beraten oder besuchen Sie ein gutes Führungskräftetraining. Es ist die Investition mehr als wert.

4. Sorgen Sie gut für Ihre Mitarbeiter

Wenn Sie Ihr Dreamteam erst einmal sorgfältig zusammengestellt haben, sorgen Sie dafür, dass sie sich auch weiterhin an Ihr Unternehmen binden wollen. Das erreichen Sie zum Beispiel durch eine gesunde Unternehmenskultur. Ein Arbeitsumfeld, in dem Fehler erlaubt sind und man sich sicher fühlt. Ein Umfeld, in dem ausreichend in gute Arbeitsbedingungen investiert wird und ein Gehalt gezahlt wird, das sich wie eine wertschätzende Anerkennung anfühlt.

Gut für Ihre Mitarbeiter zu sorgen bedeutet auch, ihnen Raum für ihre persönliche Weiterentwicklung zu bieten. Planen Sie daher ein angemessenes Weiterbildungsbudget ein und führen Sie regelmäßig Gespräche mit Ihren Mitarbeitern über Zukunftsträume und verborgene Talente.

Manche Diamanten fallen auf den ersten Blick nicht auf, können aber mit der richtigen Aufmerksamkeit plötzlich zu glänzen beginnen. Wie schön ist es, wenn sich herausstellt, dass Sie so einen Diamanten im Haus haben?!

5. Springen Sie ab und zu ins kalte Wasser

Wenn Sie weiter tun, was Sie immer getan haben, bekommen Sie, was Sie immer bekommen haben. So widersprüchlich es auch klingt: Wenn Sie Ihrem Unternehmen mehr Existenzsicherheit geben möchten, ist es manchmal nötig, ein Wagnis einzugehen.

Wer immer nur vor sich hin plätschert, dämmert langsam weg. Dann kann es schnell passieren, dass Sie als Unternehmer irgendwann den Anschluss verpassen. Sie wachsen nicht mit dem Markt mit und nutzen neue Möglichkeiten und Erkenntnisse nicht ausreichend.

Natürlich raten wir Ihnen nicht, ganz impulsiv unüberlegte Entscheidungen zu treffen. Aber es ist nichts Falsches daran, nach einer guten SWOT-Analyse eine Entscheidung zu treffen. Sich für eine andere Arbeitsweise zu entscheiden, ein Produkt zu erneuern, den Personalbestand zu vergrößern oder einen neuen Standort zu eröffnen. Das fühlt sich vielleicht kurz unangenehm an und ist manchmal ein bisschen spannend, aber so ein Sprung ins kalte Wasser kann Ihrem Unternehmen durchaus einen neuen Schub geben.

Und ja, manchmal setzen Sie aufs falsche Pferd oder schätzen etwas falsch ein. Sehen Sie das als Lernmoment. Solange Sie einen Puffer in der Hinterhand haben, ist das völlig in Ordnung. 

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