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September 17, 2020

5 Tipps, wie Sie Ihre Mitarbeiter für Online-Lernen begeistern

Was tun, wenn sich niemand in Ihrer neuen Lernumgebung anmeldet: von Mundpropaganda bis hin zu attraktiven Anreizen.

Das passiert den besten Unternehmen. Mit viel Enthusiasmus und Investitionen wurde eine moderne Online-Lernumgebung aufgebaut. Voller Erwartung wird diese neue Wissensquelle im Unternehmen eingeführt. Doch nach dem Start passiert allzu oft… nichts. Kaum jemand loggt sich ein. Kein großer Ansturm, keine Begeisterung.

Was noch enttäuschender (und besorgniserregender) ist: Das Wissensniveau im Unternehmen stagniert und steigt nicht an. Vielleicht können unsere Ideen Ihrer Online-Lernumgebung den nötigen Schub geben!

5 Tipps, wie Sie Ihre Mitarbeiter für Online-Lernen begeistern

Jeder Unternehmer weiß: Um im geschäftlichen Dschungel zu überleben, muss man sich ständig erneuern und weiterentwickeln. Das gilt für das Unternehmen genauso wie für die Menschen, die dort arbeiten, denn sie sind es, die den Erfolg letztlich ausmachen.

Deshalb haben Sie Ihre Mitarbeiter früher ein paar Mal im Jahr auf Schulungen geschickt. Und deshalb sind Sie jetzt mit der Zeit gegangen und haben eine moderne Online-Plattform eingeführt.

Ein Kinderspiel, dachten Sie. Aber was, wenn Sie Monat für Monat von der Anzahl der Mitarbeiter enttäuscht sind, die sich tatsächlich in Ihrer schönen digitalen Lernumgebung einloggen?

Geben Sie nicht zu schnell auf. Wir haben ein paar Tipps für Sie, mit denen Sie Ihre Online-Lernumgebung wieder zum Leben erwecken können. Durch geschickte Anpassungen sorgen Sie dafür, dass mehr Menschen diese Wissensquelle finden und sich sogar dafür begeistern!

Tipp 1: Ihre Online-Plattform als Teil Ihres Unternehmens

‍Natürlich müssen Sie die neue Art des Lernens bekannt machen. Auffällige PR, die auf die neue Online-Plattform aufmerksam macht, ist ein wichtiger erster Schritt. Aber Sie brauchen mehr als das. Positive Mundpropaganda wirkt besser als das auffälligste Banner auf einem Bildschirm.

Fassen Sie sich ein Herz und fragen Sie Manager sowie Mitarbeiter, was sie wirklich brauchen.

  • Was möchten sie lernen?
  • Was vermissen sie im Schulungsangebot?
  • Welche Fähigkeiten benötigen sie?
  • Aber auch: Was macht ihnen Spaß zu lernen und wie?

Haben Sie keine Zeit für persönliche Gespräche mit jedem Einzelnen? Dann starten Sie eine Online-Umfrage. Allein das Stellen dieser Fragen schafft eine wichtige Verbindung zwischen der Plattform und dem Unternehmen.

Sie müssen übrigens nicht alle Fäden selbst in der Hand halten. Vielleicht sogar im Gegenteil. Sonst wirkt es zu sehr wie Eigenwerbung.

Laden Sie ehemalige Kursteilnehmer ein, ihre Erfahrungen zu teilen. Wenn Kollegen merken, dass das Online-Lernen ihnen persönlich etwas bringt, wird Ihre Plattform lebendig. Die Leute sprechen darüber, werden neugierig und stecken einander mit ihrer Begeisterung an. Genau da wollen Sie sie haben!

Tipp 2: Was habe ich davon?

‍Wir sind alle nur Menschen. Wir sind motivierter, wenn wir ein attraktives Ziel vor Augen haben, als ohne Belohnung. Schrecken Sie nicht gleich zurück; diese Belohnung muss nicht immer in Form von Geld oder einer schnellen Beförderung erfolgen.

Eine gute Online-Plattform ist der frische Wind, auf den alle gewartet haben. Sie sollte Fragen beantworten, die schon lange im Raum stehen, und neue Inhalte bieten, die Mitarbeiter wirklich begeistern.

Wenn Sie sehen, dass Ihr Kollege nach einer Schulung regelrecht aufblüht, plötzlich bessere Zielvorgaben erreicht oder deutlich entspannter arbeitet, ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass Sie sich selbst auch einmal umsehen, als wenn es der Chef verlangt. Auch mal lachen zu können oder Spaß zu haben, fällt unter die Rubrik „Belohnungen“.

Ein lustiges Video, ein aktives Spiel oder ein unterhaltsames Quiz rüttelt einen Kursteilnehmer wach und lädt ihn ein, mit der Schulung weiterzumachen.

Es gibt noch eine einfache Belohnung, die oft hervorragend wirkt: das altmodische Diplom. Gestalten Sie schöne Zertifikate, die ein Mitarbeiter nach Abschluss der Schulung ausdrucken und fürs Bett oder den Schreibtisch einrahmen kann. Das klingt vielleicht nach einer überholten Selbstverständlichkeit, aber so ein offiziell aussehender Qualifikationsnachweis funktioniert als Motivator noch immer bestens!

Tipp 3: Schaffen Sie die Voraussetzungen

‍Erwarten Sie nicht von einem Mitarbeiter, dass er nach einem langen Arbeitstag im Büro auch zu Hause pfeifend wieder vor den Bildschirm kriecht, um neues Wissen zu erwerben. Natürlich dürfen Sie ein gewisses Maß an Einsatz verlangen, aber die Motivation versiegt schnell. Selbst bei dem engagiertesten Mitarbeiter, der zu Hause eigentlich auftanken muss.

Machen Sie es Ihren Mitarbeitern so leicht wie möglich, in der Online-Lernumgebung loszulegen.

Schaffen Sie die Voraussetzungen, bei Zeit und Material! Stellen Sie pro Jahr eine Anzahl Stunden zur Verfügung, um sich während der Arbeitszeit online Wissen anzueignen. Sorgen Sie für einen guten Computer und einen ruhigen Raum, in den sie sich kurz zurückziehen können, um ein Webinar zu verfolgen oder einen Kompetenztest zu machen.

Natürlich muss das nicht uneingeschränkt sein, Sie dürfen durchaus Grenzen für die Anzahl der Lernstunden setzen.

Sie können durchaus auch einen Nachweis über den Einsatz verlangen. Solange das auf angenehme, natürliche Weise geschieht und sich wie ein Geben und Nehmen anfühlt, fühlt sich der Mitarbeiter unterstützt und ernst genommen. 

Tipp 4: Viele kleine Snacks sorgen auch für einen gefüllten Kopf

‍Ihre Online-Lernumgebung darf durchaus ein paar anspruchsvolle Schulungen enthalten. Sorgen Sie aber für genügend Abwechslung und wechseln Sie auch einmal zu kleineren Portionen.

Gerade durch das Hinzufügen von Microlearning zu Ihrem Menü wird die Hürde, an einer Online-Schulung teilzunehmen, deutlich niedriger. Ein 5-minütiges Mini-Seminar zu einem einzigen Thema lässt sich viel leichter im Kalender freihalten als ein intensiver halber Tag. Außerdem erfordert so ein Learning-Snack eine kürzere Konzentrationsspanne des Teilnehmers. Die Informationen kommen dadurch besser an und bleiben länger haften.

Teilen Sie den Lernstoff daher am besten in mehrere gut verdauliche Abschnitte auf. Solange diese kleineren Puzzleteile gut ineinandergreifen, bleibt es dennoch ein großes Ganzes. Nutzen Sie geschickt die Kraft der Wiederholung.

Lassen Sie einige wesentliche Grundprinzipien immer wieder in verschiedenen Mikroschulungen auftauchen. Das Wissen wird dann unmerklich „eingeprägt“, sodass der Kursteilnehmer das Gelernte fast automatisch in der Praxis anwendet. 

Tipp 5: Online meets offline

‍Der Mensch ist ein soziales Wesen. Er liebt den Kontakt. Das gilt also auch für Kursteilnehmer (denn ja, sie sind auch nur Menschen!). Es ist daher sinnvoll, diese tolle, hochmoderne Online-Plattform mit der „echten“ Welt zu verknüpfen.

Wechseln Sie Stunden vor dem Bildschirm regelmäßig mit einem Präsenztreffen ab, bei dem ein Dozent in real life Fragen beantwortet und man mit Mitstudierenden oder Kollegen einen Kaffee trinken kann.

Bei einem solchen Treffen lassen sich Erfahrungen unkompliziert austauschen, und oft entstehen dabei die besten Ideen. 

Bei vielen Schulungen ist es eine gute Idee, einen oder mehrere praktische Kompetenztests in das Lernprogramm einzubauen. Indem die gelernte Theorie in die Praxis umgesetzt wird, lässt sich nicht nur der Fortschritt messen und bei Bedarf rechtzeitig nachsteuern. Der Kursteilnehmer erhält auch sofort die Bestätigung, dass die Schulung nützlich und im Alltag anwendbar ist.

So wird er angeregt, die Online-Lernmöglichkeiten weiter zu nutzen.

Möchten Sie noch mehr Tipps, damit Ihre Online-Lernplattform glänzt?

‍Das ist möglich! Wir sprühen nur so vor Ideen für das Online-Lernen. Im Laufe der Jahre haben wir viele inspirierende Praxisbeispiele erlebt, die wir gerne mit Ihnen teilen möchten. Vereinbaren Sie ein Gespräch und entdecken Sie einige Vorteile von Pluvo.

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