10 fantastische E-Learning-Tipps!
Praktische Schritte für alle, die zum ersten Mal ein E-Learning erstellen – von den Lernzielen bis zur passenden Software.

Bevor wir vorgreifen: Was ist E-Learning eigentlich?
E-Learning (elektronisches Lernen) bezeichnet den digitalen Wissenserwerb mittels Computer, Tablet oder Smartphone. Online-Lernen spart nicht nur 40 bis 60 % Zeit, sondern steigert auch die Behaltensrate um 25 bis 60 %. Das führt unter anderem dazu, dass ein Mitarbeiter etwa 26 % produktiver ist. Wow!
Tipps zur E-Learning-Erstellung
Sie wollten schon immer ein E-Learning erstellen, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? Keine Sorge! Dieser Artikel hilft Ihnen bei der Konzeption Ihres E-Learnings.
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Mit den folgenden 10 Tipps zur E-Learning-Erstellung wird Ihr E-Learning garantiert ein Erfolg!
Tipp 1. E-Learning-Design: Beginnen Sie bei den Lernzielen
Es ist ratsam, sich bei der Erstellung Ihres E-Learnings Gedanken darüber zu machen, was Sie erreichen möchten. Überlegen Sie sich, was Ihre Kursteilnehmer am Ende der Schulung wissen oder können sollen. Denken Sie also über die Lernziele Ihres E-Learnings nach.
Dabei hilft eine klare Struktur. Schreiben Sie zunächst alles auf, was ein Teilnehmer nach Abschluss Ihres Online-Trainings beherrschen muss. Formulieren Sie dies so konkret wie möglich, zum Beispiel „ein Anschreiben verfassen können“ oder „die Grundlagen von SEO verstehen“. Dies sind Ihre Lernziele.
Notieren Sie anschließend alle Schritte, die notwendig sind, um diese Lernziele zu erreichen. Versuchen Sie, den Pfad so logisch wie möglich zu gestalten. Dies sind Ihre Teilziele.
Unterteilen Sie diese Schritte dann in Abschnitte. Abschnitte machen den Lernstoff für die Teilnehmer übersichtlicher, da verwandte Themen gebündelt werden. Ein Abschnitt könnte beispielsweise „Das Motivationsschreiben“ sein. Diese Abschnitte unterteilen Sie dann in Lektionen, die die eigentlichen Inhalte Ihrer Schulung enthalten.
Füllen Sie die Abschnitte mit Lektionen. Im Beispiel wären das „Aufbau des Schreibens“ und „Das Motivationsschreiben Korrektur lesen“, die beide zum Abschnitt „Das Motivationsschreiben“ gehören. Bringen Sie die Abschnitte zum Schluss in eine logische Reihenfolge.
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Tipp 2. Wählen Sie die passende E-Learning-Software
Das klingt vielleicht etwas parteiisch. Dennoch ist es entscheidend, das richtige Tool für Ihr E-Learning auszuwählen.
Es muss ein Tool sein, das zu Ihrem Online-Training passt. Auch die Benutzerfreundlichkeit ist ein wichtiger Punkt. Sie möchten schließlich nicht Stunden damit verbringen, sich in ein Tool einzuarbeiten: Sie wollen direkt mit der Erstellung Ihres Trainings beginnen. Im E-Book finden Sie zudem einen kompletten Schritt-für-Schritt-Plan, mit dem Sie ein geeignetes E-Learning-Tool finden.
Tipp: Entscheiden Sie sich für E-Learning-Software in Kombination mit einem Autorentool. So können Sie Ihr Online-Training erstellen und die Ergebnisse der Teilnehmer an einem Ort analysieren!
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Tipp 3. Bessere Lesbarkeit
Bei einem Online-Training ist Ablenkung schnell zur Hand. Facebook und LinkedIn sind schließlich mit einem Klick geöffnet. Sie möchten also, dass Ihre Teilnehmer bei der Sache bleiben. Was dabei hilft, ist die Verbesserung der Lesbarkeit Ihres Trainings. Hierfür gibt es Tricks, die wir ausführlich in unserem Blogbeitrag über das Schreiben von Webtexten beschreiben.
Beispiele für Tricks zur Verbesserung der Lesbarkeit:
- Verwenden Sie kurze Sätze. Das liest sich deutlich einfacher und hilft Ihren Kursteilnehmern, bei der Sache zu bleiben.
- Beschränken Sie Fachjargon. Begriffe, die Sie täglich in Ihrer Arbeit verwenden, sind Ihren Teilnehmern vielleicht unbekannt. Falls Sie diese unbedingt verwenden möchten, erklären Sie sie beim ersten Mal.
- Nutzen Sie Zwischenüberschriften. Unterteilen Sie Ihr Training in kurze Absätze, damit diese leichter zu lesen sind. Achten Sie dabei auf klare Überschriften über den Absätzen.
Tipp 4. Microlearning ist großartig
Microlearning bedeutet, dass Sie Ihr Training in kleine, leicht verdauliche Häppchen unterteilen. Das lässt sich einfacher lernen als ein langer Online-Kurs. Denken Sie zum Beispiel an Duolingo. Hier können Sie nach und nach neue Wörter und Grammatik lernen, aufgeteilt in kleine Portionen. Zudem motiviert Microlearning Ihre Teilnehmer dazu, das Training auch wirklich abzuschließen.
Wenn ein Teilnehmer einen Teil des Kurses geschafft hat, fühlt er oder sie sich oft motiviert, weiterzumachen. Das ist das Gegenteil von einem langen Kurs, bei dem man mitten im Lernstoff keine Lust mehr hat weiterzulesen.
Tipp 5. Werden Sie zum Content-König
Variieren Sie die Art der Inhalte in Ihrem E-Learning, um es interessant zu halten. Nehmen Sie zum Beispiel ein Video auf oder binden Sie eines von YouTube ein. Verlinken Sie auf eine interessante Infografik oder einen Nachrichtenartikel. Fügen Sie Fotos hinzu. Oder ein Quiz. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.
Podcasts sind heutzutage ebenfalls sehr angesagt und werden auch im E-Learning immer häufiger eingesetzt.
Tipp 6. Jeder hat seinen eigenen Lernpfad
Einer der Vorteile eines Online-Trainings ist, dass Sie jedem Teilnehmer einen individuellen Lernpfad anbieten können. So können Sie ganz einfach auf die Bedürfnisse Ihrer Kursteilnehmer eingehen. Wenn ein Teilnehmer etwas nicht versteht, können Sie ihm oder ihr zusätzliche Inhalte anbieten.
Umgekehrt funktioniert das natürlich auch: Wenn ein Teilnehmer einen Teil Ihres Online-Kurses als sehr einfach empfindet, können Sie ihm oder ihr vertiefende Materialien geben. So steigern Sie die Ergebnisse Ihrer Teilnehmer!
Tipp 7. Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung
Lehrer, die früher sagten, dass Wiederholung notwendig sei, um zu lernen, hatten insgeheim recht. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass fehlende Wiederholung des Lernstoffs zum Vergessen führt. Wenn Ihr Teilnehmer heute etwas liest und Sie es nicht wiederholen, sind 80 % bis 90 % innerhalb einer Woche wieder vergessen.
Sorgen Sie daher für ausreichend Wiederholung in Ihrem E-Learning. Denken Sie an Zusammenfassungen, Quizze und Tests.
Tipp 8. Das Gruppengefühl stärken
Die meisten Menschen sind Gruppentiere, aber E-Learnings sind meist auf das Individuum ausgerichtet. Dennoch können Sie das Gruppengefühl fördern. Lassen Sie Ihre Teilnehmer zum Beispiel gemeinsam eine Aufgabe lösen. Neben einer angenehmen Abwechslung motiviert dies Ihre Teilnehmer auch, den Kurs abzuschließen. Im Chat von Pluvo können sich Teilnehmer einfach über Aufgaben austauschen. So ist ein persönliches Treffen gar nicht unbedingt erforderlich.
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Tipp 9. Kurz mal testen
Das Schöne an der Erstellung eines Online-Kurses ist, dass Sie das Wissen sofort abfragen können. Das hilft Ihren Teilnehmern auch dabei, den Lernstoff besser zu behalten (wissen Sie noch: Wiederholung gewinnt!). Wiederholen Sie den gelernten Stoff am Ende eines Kapitels mit einem Übungstest und schließen Sie ein Modul mit einem Abschlusstest ab. So werden sie Ihre Inhalte nie wieder vergessen!
Tipp 10. Nicht zu ernst nehmen
Ab und zu darf es in deinem Training ruhig etwas lockerer zugehen. Lachen entspannt den Körper, und ein entspannter Körper ist empfänglicher für neue Ideen. So bleiben deine Teilnehmer am Ende länger konzentriert!
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