3 gute Gründe, ein Assessment anzubieten (und zu absolvieren)
Warum ein Assessment keine Bedrohung sein muss, sofern man es klug und transparent gestaltet.

Psychologische Tests haben im Allgemeinen keinen guten Ruf. Bewerber sehen sie oft als dunkle Wolke, die über ihrem Auswahlverfahren schwebt. Auch bestehende Mitarbeiter empfinden ein Assessment eher als Bedrohung denn als Chance. Arbeitgeber hoffen zwar auf Sicherheit, erhalten aber allzu oft nur einen mysteriösen, schwer verständlichen Bericht, der mit einer saftigen Rechnung einhergeht.
3 gute Gründe, ein Assessment anzubieten (und zu absolvieren)
Das finden wir bei Pluvo sehr schade. Denn es geht auch anders. Ein Assessment als Geschenk erleben? Ehrlich, das ist möglich!
Voraussetzung: Gestalten Sie ein Assessment clever
Bevor wir begeistert erläutern, wann ein Assessment eine gute Idee ist, müssen wir ein großes „Aber“ voranstellen. Das Assessment muss dem tatsächlichen Bedarf entsprechen, ein möglichst objektives Bild vermitteln und die Ergebnisse müssen für alle Beteiligten klar verständlich sein.
Wenn Sie das Assessment nur nutzen wollen, um Ihre Zweifel bestätigt zu sehen oder jemanden loszuwerden, ersparen Sie sich und der anderen Person lieber die Mühe.
Seien Sie transparent und halten Sie sich an die alte, aber immer noch gültige Regel: Im Zweifel nicht überholen. Selbst dann nicht, wenn ein Assessment etwas anderes nahelegen könnte.
Glücklicherweise ist das Aufsetzen und Einsetzen eines guten Assessments heute deutlich einfacher als früher.
Sie können es weitgehend online gestalten, wobei Sie ein auf Ihr Unternehmen zugeschnittenes Basismodul mit Tests ergänzen, die auf die spezifische Funktion und Person ausgerichtet sind. Online können Sie zudem verschiedene Formate anwenden, wodurch das zu testende Spektrum noch größer wird.
Sie können sich auch für hybride Tests entscheiden, bei denen Online-Elemente mit einem persönlichen Gespräch kombiniert werden.
Wenn Sie möchten, dass Inhalt und Ergebnisse des Tests optimal auf den Bedarf abgestimmt sind, sollten Sie vor der Zusammenstellung der Fragen gemeinsam mit Kollegen konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag analysieren.
- Was sind häufige Engpässe?
- Und welche Talente setzen sie ein, um diese zu lösen?
Verschaffen Sie sich auch einen Überblick über die bereits vorhandenen Persönlichkeiten im Team.
Suchen Sie jemanden, der die bestehende Situation festigt, oder eher frischen Wind, der Veränderungen mit sich bringt?
Mit gründlicher Vorarbeit wissen Sie genau, was jemand mitbringen muss, um sich in der Funktion wirklich wohlzufühlen und sich weiterentwickeln zu können. Beauftragen Sie zudem einen Psychologen, der zu Ihrem Unternehmen passt und Erfahrung darin hat, klare Untersuchungen durchzuführen und verständliche Berichte zu verfassen.
Nur dann können Sie sicher sein, dass sowohl das Unternehmen als auch der Kandidat wirklich einen Mehrwert aus dem Assessment ziehen.
Grund 1. Das Auswahl-Assessment: Die richtige Person am richtigen Platz
In der Tat ist dies der am häufigsten genannte Grund, jemanden ein Assessment absolvieren zu lassen. Das ist auch sehr verständlich, denn ein oder zwei Tassen Kaffee in Kombination mit einem ersten Eindruck sind eine ziemlich dünne Basis für den Start einer beruflichen Laufbahn.
Ein gutes Assessment geht viele Schichten tiefer, und das ist gerade jetzt kein überflüssiger Luxus. Da wir immer intelligenter, strategischer und oft auch aus der Ferne arbeiten müssen, ist eine gute Übereinstimmung zwischen Vakanz und Bewerber besonders wichtig.
Ein Assessment testet die Skills und die Persönlichkeit des Kandidaten viel umfassender als jedes Vorstellungsgespräch.
Das Auswahl-Assessment hat sicher nicht nur Vorteile für den Arbeitgeber; es nützt wirklich beiden Seiten. Auf lange Sicht wird niemand glücklich mit einem Job, der eigentlich nicht zu ihm passt.
Ständig auf Zehenspitzen zu laufen oder umgekehrt unterfordert zu sein, ist ein Rezept für Fehlzeiten, Burn-out oder Bore-out.
Vorbeugen ist für alle Beteiligten eindeutig besser als heilen!
Grund 2. Das Entwicklungs-Assessment: Blick in die Zukunft
Ein gutes Entwicklungs-Assessment bildet die Talente und Kompetenzen einer Person haargenau ab. Dabei wird breiter geschaut, als es die aktuelle Funktion verlangt und ob der Mitarbeiter dazu passt.
Mithilfe verschiedener Tests, Fragebögen und Gespräche wird immer klarer, wohin sich jemand kurz- und längerfristig entwickeln kann.
Ein solcher Blick in die Zukunft ist deutlich genauer als die durchschnittliche Kristallkugel!
Ein Entwicklungs-Assessment ist für Arbeitgeber sehr praktisch: Sie wissen schließlich viel besser, welches Potenzial Sie im Haus haben, und das gibt Ihnen gute Instrumente für das Talentmanagement in Ihrer Organisation.
Aber auch für Mitarbeiter ist es schön zu entdecken, wo die persönlichen Talente liegen, wie sie sich am besten entwickeln lassen und welche Ambitionen sich verwirklichen lassen (und welche nicht).
Sie treffen bewusstere Entscheidungen, wenn es darum geht, neue Herausforderungen anzunehmen oder nicht oder auf dem Karriereweg abzubiegen.
Kennen Sie erst einmal Ihren Lernbedarf und Ihre Entwicklungsmöglichkeiten, dann wird das Schreiben eines persönlichen Entwicklungsplans oder einer Weiterbildung ein Kinderspiel. Und en passant haben Sie auch noch Tipps erhalten, um persönliche Fallstricke zu vermeiden.
Praktisch bei der Arbeit und privat!
Grund 3. Das Karriere-Assessment: wenn die alte Jacke nicht mehr gut sitzt
Jeder Mensch entwickelt sich mit den Jahren weiter. Zum Glück.
Das bedeutet aber auch, dass der mitreißende psychologische Test von vor etwa zehn Jahren inzwischen überholt sein kann.
Sie sind wahrscheinlich in einer anderen Lebensphase angekommen, haben Berge an Erfahrung gesammelt und leben jetzt in einer anderen Gesellschaft.
Außerdem entwickeln sich auch Funktionen im Lauf der Jahre weiter.
Es könnte also durchaus sein, dass die Funktion, die einst wie eine herrlich alte Jacke passte, inzwischen ein bisschen zu drücken beginnt.
Aber welche Talente haben Sie inzwischen aufgebaut, was macht Sie glücklich und welche Funktionen könnten dazu passen?
Ein Karriere-Assessment kann dem nächsten Karriereschritt ein konkretes Fundament geben.
Manchmal sind solche Assessments notwendig, etwa wenn eine Stelle aufgrund einer Umstrukturierung wegfällt oder jemand aufgrund von Arbeitsunfähigkeit beruflich umorientieren muss.
Während eines Karriere-Assessments werden Alternativen geprüft, die zur Persönlichkeit passen. Dabei ist es wichtig, persönliche Talente und Motive zu untersuchen: Sie sind entscheidend für mehr Arbeitszufriedenheit.
Denn ein guter Job ist so viel mehr als nur ein Weg, Geld zu verdienen. Er sollte auch Freude bereiten!
Und das waren nur einige der Vorteile eines Assessments
Pluvo ist Experte, wenn es darum geht, Informationen online zu teilen und Umfragen zu erstellen. Wir haben daher viele Tipps für den Aufbau eines guten und ansprechenden Online-Assessments.
Wenn Sie sich dazu mit uns austauschen möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!
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