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October 6, 2023

5 Tipps für eine positive Gruppendynamik

Stoßen Sie bei einer Veränderung auf Widerstand? Fünf Tipps, wie Sie gelassen bleiben und dennoch Akzeptanz schaffen.

Nach einem Heureka-Moment haben Sie die Lösung gefunden, um den Betrieb zu verbessern. Durch die Anschaffung neuer Geräte oder die Einführung einer anderen Arbeitsweise. Oder vielleicht ist sogar eine Umstrukturierung nötig, um ein finanzielles Debakel zu verhindern. Wie auch immer: Sie werden etwas in der Organisation verändern.

Begeistert oder, bei einer weniger erfreulichen Botschaft, mit schwerem Herzen erzählen Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen davon. Und dann bekommen Sie Gegenwind. Heftigen Widerstand, manchmal sogar aus unerwarteter Richtung. Puh. Und jetzt?

Wir helfen Ihnen mit ein paar Tipps auf die Sprünge:

1. Bleiben Sie ruhig

Machen Sie sich bewusst, dass die meisten Menschen nun einmal Gewohnheitstiere sind. Kommt eine Veränderung, begeistert das die Mehrheit der Kolleginnen und Kollegen schlicht nicht. Selbst dann nicht, wenn der Mehrwert für Außenstehende glasklar ist.

Bekommen Sie Gegenwind, nehmen Sie ihn nicht zu persönlich und bleiben Sie ruhig. Gehen Sie nicht sofort in die Verteidigung und behalten Sie Ihre Argumente erst einmal für sich. Halten Sie aber die Ohren offen. Es kann nämlich durchaus sein, dass sinnvolle Dinge gesagt werden.

2. Erkennen Sie Gefühle an

Benennen Sie, was Sie wahrnehmen, und zeigen Sie Verständnis für die Emotionen, die im Raum sind. Hat man die Nachricht nicht kommen sehen und fühlen sich die Kolleginnen und Kollegen überrumpelt? Dann räumen Sie ein, dass es besser gewesen wäre, sie früher einzubeziehen, als die Pläne gemacht wurden. Ein aufrichtiges „Entschuldigung“ kann dabei schon viel Spannung herausnehmen. 

Kannte man die Pläne zwar rechtzeitig, bleibt es aber schwierig, weil nicht alle Wünsche erfüllt werden konnten? Hören Sie geduldig zu. Zeigen Sie, dass Sie verstehen, dass jemand verärgert ist, aber bleiben Sie so weit wie möglich bei Ihrer Position.

3. Stellen Sie Fragen

Überschütten Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen nicht mit Gegenargumenten und Details. Dann landen Sie leicht in einem endlosen Hin und Her, von dem niemand etwas hat. 

Mit den richtigen Fragen gewinnen Sie mehr. Damit zeigen Sie Interesse und bekommen außerdem ein klareres Bild davon, woran es genau hapert. Geht es um Angst oder Unsicherheit, oder gibt es doch berechtigte Gründe für den Widerstand? 

4. Führen Sie Einzelgespräche

Die Gemüter können in einer Gruppe schnell hochkochen. Dabei besteht die Gefahr, dass nur die Lautesten zu Wort kommen, während Menschen mit sinnvollen Ideen oder Fragen untergehen. Laden Sie daher Menschen, die das möchten, ausdrücklich ein, zu einem späteren Zeitpunkt einzeln mit Ihnen zu sprechen. 

Das hat mehrere Vorteile. Sie zeigen damit Ihren guten Willen, woraufhin sich die Unruhe in der Gruppe wahrscheinlich wieder etwas legt. Außerdem schaffen Sie so einen ruhigen Moment, um Ideen und Argumente unter vier Augen anzuhören.

Zusätzlicher Tipp: Wissen Sie vorab, dass es Widerstand gegen eine Veränderung geben wird? Dann planen Sie voraus und blocken Sie ausreichend Zeit in Ihrem Kalender für Folgegespräche.

5. Binden Sie die Menschen ein

Halten Sie alle über das weitere Vorgehen auf dem Laufenden. Geben Sie an, welche Schritte als Nächstes unternommen werden und wann. Sorgen Sie regelmäßig für ein Zwischenupdate, das alle Beteiligten gleichzeitig erreicht. 

Kommen Sie im Lauf der Zeit zu neuen Erkenntnissen oder gibt es andere Änderungen? Vergessen Sie dann nicht, diese mit Ihren Kolleginnen und Kollegen zu teilen. Fragen Sie dabei auch nach deren Meinung und Ideen. So sorgen Sie dafür, dass die Menschen bei den Entwicklungen gut mitgenommen werden. Das verhindert in Zukunft eine Menge Widerstand. 

Akzeptanz lässt sich auch online schaffen
Wenn Sie für Ihre Pläne auf Unterstützung bauen möchten, sollten Sie die Möglichkeiten der Technik nicht außer Acht lassen. Schulungen für neue Arbeitsweisen lassen sich hervorragend auf einer Wissensplattform unterbringen. Newsletter müssen nicht mehr per Post oder E-Mail verschickt werden: Das Intranet ist ein wunderbares Medium. Aber auch die Terminplanung, das Einreichen von Fragen, Beschwerden oder Ideen sowie Zufriedenheitsumfragen lassen sich bestens online abwickeln.

Benötigen Sie weitere Ideen, um Akzeptanz zu schaffen und für eine positive Dynamik zu sorgen? Kontaktieren Sie uns. Wir unterstützen Sie gerne dabei!

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