Pluvo E-Learning
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November 19, 2020

Verhaltensänderung durch E-Learning: Wie geht das?

Eine neue Gewohnheit zu erlernen braucht Zeit; sichtbare Fortschritte und kleine Ziele halten die Teilnehmer auf Kurs.

Viele Kursteilnehmer kaufen einen Kurs, um sich eine neue Gewohnheit anzueignen, eine alte abzulegen oder ihren Lebensstil zu ändern.

In diesen Kursen geht es also nicht nur um das Erlernen einer neuen Fähigkeit (wie zum Beispiel eine neue Sprache), sondern um die Veränderung bestehenden Verhaltens.

Wie können Sie Ihr E-Learning so gestalten, dass es bei Ihren Kursteilnehmern zur gewünschten Verhaltensänderung führt?

1. Verhaltensänderung braucht Zeit

‍Wir kennen das alle: Wir beginnen voller Enthusiasmus mit einem Kurs, weil er in diesem Moment perfekt zu dem passt, was wir suchen. Wir möchten zum Beispiel eine Diät beginnen, meditieren lernen oder auf Social Media präsenter sein.

Doch Untersuchungen zeigen, dass E-Learnings leider sehr oft nicht zu Ende geführt werden. Sorgen Sie also dafür, dass das Interesse Ihrer Kursteilnehmer wach bleibt. ‍

2. Machen Sie Fortschritte deutlich sichtbar

‍Um zu verhindern, dass Kursteilnehmer auf halbem Weg abbrechen, ist es wichtig, dass sie ihre Fortschritte klar erkennen können. Sie können hierfür beispielsweise eine Zeitleiste verwenden, auf der die Teilnehmer sehen, wie viel Prozent des E-Learnings sie bereits abgeschlossen haben. Noch schöner ist es jedoch, das Ganze interaktiv zu gestalten.

Geben Sie zum Beispiel Tages- oder Wochenaufgaben und lassen Sie die Teilnehmer diese in der Community posten, oder auf einer „Pinnwand“ oder in einem Diskussionsforum.

Dies sorgt für ein Gefühl der Verbindlichkeit und erzeugt „Dringlichkeit“. Zudem ist es wichtig, dass Sie machbare (Lern-)Ziele setzen.

Es ist besser, mehrere kleine Ziele zu formulieren, damit der Teilnehmer das Gefühl hat, bereits mehrere Meilensteine erreicht zu haben, anstatt ein einziges Ziel zu setzen, das noch in weiter Ferne scheint.‍

3. Sorgen Sie für Spaß und feiern Sie Erfolge

‍In einem früheren Blogbeitrag haben wir bereits über den Erfolg von Gamification im E-Learning geschrieben. Gamification bedeutet, Spielelemente zu nutzen, um Lernaktivitäten herausfordernder und unterhaltsamer zu gestalten.

Dabei werden traditionelle Spielelemente wie das Sammeln von Punkten, der Wettbewerb mit anderen und das Befolgen von Spielregeln eingesetzt, um das Engagement beim Lernen zu steigern. Sie können Gamification auch nutzen, um die Erfolge Ihrer Kursteilnehmer zu feiern.

Das Feiern von Erfolgen während des Lernens und während des Prozesses der Verhaltensänderung wirkt sich positiv auf die Motivation der Teilnehmer aus.

4. Bleiben Sie präsent

‍Wenn der Teilnehmer nur die Lernumgebung hat, in der er sich einloggen kann, kann das eine recht hohe Hürde sein. Laden Sie den Teilnehmer zum Lernen ein, indem Sie beispielsweise Erinnerungen per App oder E-Mail senden, in denen Sie ihn daran erinnern, warum er sich ursprünglich für dieses E-Learning entschieden hat.

‍Das motiviert sie, dranzubleiben. Sie können auch feste Termine vereinbaren, an denen Sie bei Ihren Teilnehmern „einchecken“. Zum Beispiel „Erfolgsfreitag“ oder „Sichtbarkeitsmittwoch“ – wenn Sie dies konsequent anwenden, werden die Teilnehmer sich darauf freuen und sich motiviert fühlen, ebenfalls einen Beitrag zu leisten.

Schließlich sehen sie, wie andere Teilnehmer ihre Erfolge teilen, und möchten natürlich nicht zurückbleiben!

Ein wichtiges Merkmal von Verhaltensänderungen ist Beständigkeit, daher passt ein fester „Check-in-Moment“ perfekt dazu.‍

5. „Practice what you preach“

‍Wenn du einen Kurs gibst, in dem du bei deinen Teilnehmern eine Verhaltensänderung bewirken möchtest, bist du selbst eine sehr wichtige Inspirationsquelle.

Deine Teilnehmer haben deinen Kurs schließlich nicht ohne Grund bei dir gekauft. Vielleicht verfolgen sie dich schon länger in den sozialen Medien oder stehen auf deiner E-Mail-Liste und haben sich aufgrund deiner Inspiration und deines Erfolgs für den Kauf deines Kurses entschieden.

Lass sie also nicht im Stich!

Zeige konsequent, in deinem Training und beispielsweise in der dazugehörigen Community, wie das Verhalten, das du ihnen vermittelst, dein Leben jeden Tag aufs Neue verbessert und bereichert.‍

6. Starte eine aktive Community‍

Der Aufbau einer (aktiven!) Community, die zu deinem Kurs passt, ist vielleicht eines der erfolgreichsten Instrumente, um langfristige Verhaltensänderungen zu bewirken.

Die Community fungiert als Unterstützungssystem und soziales Netzwerk. Die Teilnehmer können sich gegenseitig ermutigen und unterstützen. Sie können Fragen beantworten und wertvolle Informationen austauschen.

Darüber hinaus ist eine Community eine fantastische Plattform, um Erfolge zu teilen und als Trainer in der Gruppe präsent zu sein. Du kannst zum Beispiel eine Facebook-Gruppe gründen oder aktiv im Diskussionsforum innerhalb deines E-Learning-Angebots teilnehmen.

‍Kurz gesagt: Wenn du dir diese Tipps zu Herzen nimmst, ist E-Learning hervorragend geeignet, um nachhaltige Verhaltensänderungen zu erzielen!

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