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June 1, 2023

7 Tipps, wie Sie Ihre Mitarbeiter langfristig binden

Engagement ist mehr als Zufriedenheit: sieben konkrete Anknüpfungspunkte, von Transparenz bis hin zu Stay-Gesprächen.

Sicher, ein engagierter Mitarbeiter ist ein zufriedener Mitarbeiter. Aber Vorsicht: Ein zufriedener Mitarbeiter ist noch lange kein engagierter Mitarbeiter. Lehnen Sie sich also nicht entspannt zurück, wenn Ihre Mitarbeiterbefragung ein ordentliches Ergebnis zeigt. Zufriedene Mitarbeiter schwimmen mit dem Strom, verlassen das Unternehmen aber auch leicht wieder. Engagierte Mitarbeiter hingegen zeigen Biss und Loyalität.

Mitarbeiterengagement geht deutlich tiefer als bloße Zufriedenheit. Es geht darum, sich mit den Normen und Werten eines Unternehmens identifizieren zu können. Aktiv an der Erreichung der Unternehmensziele mitwirken zu wollen. Zu wissen, dass man sich innerhalb der Organisation weiterentwickeln kann und auf seinem Karriereweg genügend Herausforderungen findet.

Warum ist Employee Engagement eigentlich so wichtig?

Um nur einige Vorteile zu nennen:

  • Engagierte Mitarbeiter sind motiviert und produktiv.
  • Sie sind dem Unternehmen gegenüber loyal, was die Fluktuation senkt.
  • Sie fühlen sich wohler und haben eine höhere Hemmschwelle bei Fehlzeiten.
  • Engagement strahlt nach außen ab, was Ihr Employer Branding stärkt.
  • Auch Ihre Kunden freuen sich über einen enthusiastischen Dienstleister, der das gewisse Extra bietet.

Nach dieser Aufzählung brennt Ihnen sicher die Frage unter den Nägeln: Wie sorge ich dafür, dass sich meine Mitarbeiter in meinem Unternehmen engagiert fühlen und es auch bleiben? Gerade in großen Organisationen oder Unternehmen, in denen viel hybrid oder von verschiedenen Standorten aus gearbeitet wird, kann das durchaus komplex sein. Glücklicherweise haben wir einige gute Tipps für Sie.

1. Transparente Kommunikation

Engagierte Mitarbeiter fühlen sich als Teil Ihres Unternehmens. Sie wollen sich zu 100 % für die Firma einsetzen, möchten aber auch wissen, was genau erforderlich ist und ob ihr Beitrag Wirkung zeigt. Es ist daher ratsam, die Kennzahlen des Unternehmens nicht nur innerhalb des Managements zu teilen, sondern im gesamten Unternehmen.

Umsatz, Fehlzeiten, Neukunden, Personalbesetzung: Halten Sie Ihre Mitarbeiter auf dem Laufenden.

Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter ausdrücklich dazu, ihre Ideen einzubringen, wenn sie Vorschläge haben, wie die Ziele noch besser erreicht werden können. Mitarbeiter fühlen sich dadurch ernst genommen, und das Unternehmen profitiert möglicherweise von neuen, nützlichen Impulsen. Und, nicht zu vergessen: Feiern Sie Erfolge. Wenn ein tolles Ergebnis erzielt wurde oder ein großer neuer Kunde gewonnen werden konnte, lassen Sie alle – unabhängig von ihrer Funktion – an der Freude teilhaben.

2. Versprechen Sie keine goldenen Berge

Gerade auf dem aktuellen Arbeitsmarkt ist es für Arbeitgeber verlockend, einen Job und die Zukunftsperspektiven schöner darzustellen, als sie in Wirklichkeit sind. Hat der Mitarbeiter erst einmal angefangen, kann dies zu Enttäuschungen führen. Die goldenen Berge erweisen sich dann doch nicht als so glänzend wie versprochen. Ehe man sich versieht, sucht der neue Kollege das Weite.

Es ist daher klug, bereits zu Beginn des Auswahlverfahrens klare Angaben zum Aufgabenbereich und zu den Entwicklungsmöglichkeiten zu machen.

Ein Bewerber sucht in der Regel eine Stelle, die nicht nur ein gutes Einkommen sichert, sondern auch zu den persönlichen Vorlieben passt und inhaltlich genügend Herausforderungen bietet.

3. Seien Sie inspirierend

Haben Sie die Vision und Mission Ihres Unternehmens klar vor Augen? Dann leben Sie diese auch vor und handeln Sie entsprechend. Veröffentlichen Sie Vision und Mission auf der Website und lassen Sie sie regelmäßig in die interne Kommunikation einfließen.

Mitarbeiter, die sich mit den Normen und Werten eines Unternehmens identifizieren können, sind stolz darauf, dort zu arbeiten. Sie werden zu echten Botschaftern für die Organisation.

Dabei ist es auch wichtig, dass der Mitarbeiter weiß, wie er persönlich zur Stärkung der Unternehmenskultur beitragen kann. Das ist für Mitarbeiter jeden Alters motivierend, aber gerade bei der Generation Z ist dies entscheidend. Genau diese Generation möchte bei einem Unternehmen arbeiten, hinter dem sie voll und ganz stehen kann.

4. Die Bedeutung des Miteinanders

Fördern Sie Teamarbeit. Lassen Sie Kollegen so oft wie möglich gemeinsam an Projekten arbeiten. Das sorgt nicht nur für eine stärkere Verbundenheit untereinander. Sie stellen damit auch sicher, dass das gesamte vorhandene Wissen gebündelt wird, wodurch die Mitarbeiter voneinander lernen und sich gegenseitig stärken können.

Daher ist es eine gute Idee, Projekte multidisziplinär anzugehen.

Durch abteilungsübergreifende Zusammenarbeit entsteht mehr Verständnis für die Arbeit von Kollegen aus anderen Fachbereichen und das gemeinsame Interesse an einem guten Ergebnis wächst.

5. Sorgen Sie für Wachstumschancen

Wenn Sie Mitarbeiter langfristig und zufrieden an Ihr Unternehmen binden möchten, sind Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung entscheidend. Erstellen Sie einen persönlichen Entwicklungsplan und widmen Sie sich regelmäßig den individuellen Bedürfnissen. Gibt es vielleicht zusätzliche Aufgaben, die jemand übernehmen möchte, oder ist es Zeit für eine berufliche Neuorientierung?

Es muss nicht immer um notwendige Fortbildungen oder zusätzliche Karriereperspektiven gehen. Manche Menschen haben daran kein Interesse oder befinden sich in einer Lebensphase, in der dafür gerade kein Raum ist.

Auch Trainings im Bereich der persönlichen Entwicklung oder Achtsamkeit können zu mehr Arbeitszufriedenheit und einer guten Work-Life-Balance beitragen.

6. Persönliche Aufmerksamkeit bindet

Niemand möchte bei seinem Arbeitgeber nur eine Nummer sein. Sorgen Sie daher für ausreichend Aufmerksamkeit, egal wie groß das Unternehmen ist. Halten Sie die Spanne der Führung nicht zu groß und motivieren Sie Führungskräfte ausdrücklich dazu, ihren Mitarbeitern viel individuelle Aufmerksamkeit zu schenken.

Ein Stay-Gespräch kann hier ein wertvoller Schritt sein. Dieses Gespräch ist das genaue Gegenteil eines Austrittsgesprächs und kann helfen, Kündigungen zu vermeiden.

Indem Sie sich gelegentlich mit jedem Mitarbeiter zusammensetzen (ja, auch mit dem zufriedenen Kollegen, der nie klagt!) und ganz unkompliziert fragen, ob es Wünsche gibt, verhindern Sie, dass sich Unzufriedenheit über kleine Dinge aufstaut.

Dies ist eine relativ einfache Maßnahme, mit der Sie die Bindung der Menschen an das Unternehmen stärken können.

7. Schaffen Sie eine benutzerfreundliche Plattform

Gerade in der heutigen Zeit ist die Einrichtung einer digitalen Plattform, auf der alle Kommunikation, Schulungen und Informationen zusammenlaufen, essenziell, um Mitarbeiter einzubinden.

Auch in großen Unternehmen oder dort, wo viel in Schichten gearbeitet wird, ist eine Online-Umgebung ideal, um miteinander in Kontakt zu bleiben. Wichtig ist dabei: Berücksichtigen Sie Ihre Zielgruppe und wählen Sie die Gestaltung sorgfältig aus.

Sind Ihre Mitarbeiter nicht an den Umgang mit Systemen gewöhnt und sitzen sie kaum vor einem Bildschirm? Dann gestalten Sie die Plattform so intuitiv wie möglich. Wenn Sie wissen, dass der durchschnittliche Kollege Schwierigkeiten mit komplizierten Texten hat, wählen Sie eine einfache Sprache auf B1-Niveau. Die Plattform soll verbinden und kein kompliziertes Labyrinth sein.

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