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December 5, 2019

Starke Arbeitgebermarke durch Social Media?!

Fünf Tipps, um Bewerber über soziale Medien zu erreichen – von einer klaren Persona bis hin zu authentischen Mitarbeitergeschichten.

Social Media sind weit mehr als nur ein Ort für Katzenbilder und verschwommene Selfies. Nutzen Sie sie, um Ihre Arbeitgebermarke gezielt zu stärken. Social Media haben eine enorme Reichweite – der perfekte Kanal also, um Ihre zukünftigen Mitarbeiter anzusprechen! Wir haben ein paar Tipps, wie Sie das geschickt angehen.

Social Media und Employer Branding

Als Arbeitgeber können Sie auf jeder Jobmesse präsent sein, Flyer verteilen, bis Sie umfallen, oder in jeder Regionalzeitung inserieren. Doch nirgendwo sonst erzielen Sie so kostengünstig eine so große Reichweite wie über Social Media.

Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn: All diese Kanäle erscheinen scheinbar mühelos auf den Bildschirmen tausender potenzieller Kandidaten. Ein idealer Weg, um Ihre Arbeitgebermarke bekannt zu machen. Aber Sie müssen es richtig anstellen! Natürlich helfen wir Ihnen gerne dabei.

Tipp 1: Erstellen Sie eine Persona

‍Haben Sie ein klares Bild von Ihrem idealen Kunden? Oder wissen Sie, wenn es um die Besetzung einer Stelle geht, wie Ihr Traumkandidat aussieht? Um eine genaue Vorstellung zu bekommen, hilft es, eine Persona zu erstellen: Sie erfinden einen „echten“ Menschen, der stellvertretend für die Zielgruppe steht, die Sie erreichen möchten.

Wie man eine solche Persona erstellt? Eigentlich ist es nur eine Frage davon, sich mit einem leeren Blatt Papier hinzusetzen.

Schließen Sie die Augen und versuchen Sie, ein Bild des idealen Kunden oder Bewerbers zu zeichnen. Geben Sie ihm oder ihr einen Namen. Was ist der Bildungsabschluss, wo wohnt die Person? Was ist das Geburtsdatum und der Familienstand? Hat Ihre Persona Hobbys?

Und – das ist der entscheidende Punkt für unser Thema – auf welchen Social-Media-Kanälen ist Ihr Bewerber unterwegs? Recherchieren Sie auf Basis der Daten Ihrer Persona, welche Plattformen am beliebtesten sind.

Konzentrieren Sie sich bei Ihrer Suche dann auf diese Kanäle. Sie können sogar zielgruppenspezifisch herausfinden, an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten diese Personen am aktivsten sind. Es gibt zahlreiche Daten zur Social-Media-Nutzung, sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige. Nutzen Sie diese zu Ihrem Vorteil!

Tipp 2: Geben Sie Ihren Mitarbeitern eine Bühne

‍Ein Bewerber wartet eigentlich nicht auf eine Hochglanz-Botschaft, die direkt aus der Marketingabteilung kommt.

Er möchte wissen, wie es wirklich ist, in Ihrem Unternehmen zu arbeiten. Wie fühlt es sich an, worüber wird an der Kaffeemaschine gesprochen, sind die Firmenfeiern wirklich so gesellig und bekommt man tatsächlich den Freiraum zur Weiterentwicklung, der in der Anzeige versprochen wird? Wer könnte das besser beurteilen als ein Mitarbeiter, der bereits bei Ihnen arbeitet?

Nutzen Sie daher eine „Karriere“-Seite als Bühne für Erfahrungsberichte zukünftiger Kollegen.

Fragen Sie natürlich zuerst die Mitarbeiter, die zu Ihrer Persona passen, wie ihnen die Arbeit bei Ihnen gefällt. Die Dame mit der positiven Ausstrahlung und der Herr mit dem richtigen Drive sind natürlich perfekt geeignet, um eine Referenz zu geben.

Aber achten Sie darauf, dass es nicht zu glattgebügelt wirkt. Es muss menschlich bleiben.

Schreiben Sie den Text also so, wie man spricht (aber ohne Grammatikfehler) und machen Sie ein schönes, aber authentisches Foto am Arbeitsplatz.

Tipp 3: Bleiben Sie authentisch

‍Natürlich sollten Sie dafür sorgen, dass Ihre Posts auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen Wärme und Herzlichkeit ausstrahlen. Aber übertreiben Sie es nicht.

Die meisten Besucher Ihrer Seite haben ein feines Gespür für übertriebene Positivität und springen dann ab.

Mehr noch: Es kann durchaus passieren, dass ein unzufriedener Mitarbeiter mit einem Beitrag über eine negative Erfahrung Ihren glitzernden Text mit einem Schlag zunichtemacht. Und genau das wollen Sie vermeiden.

Bleiben Sie daher glaubwürdig – es ist nicht alles Gold, was glänzt. Selbst in Ihrem tollen Unternehmen nicht.

Es ist daher nicht schlimm, auch die Hürden aufzuzeigen, die Ihre Organisation manchmal nehmen muss, um gut zu funktionieren. Suchen Sie händeringend nach einer Lösung für ein Problem? Möchten Sie eine Meinung zu einem neuen Produkt einholen?

Stellen Sie es mit einem Fragezeichen auf Ihre Seite und laden Sie die Leser zum Reagieren ein. Das kann unerwartete Perspektiven eröffnen. Und es sorgt auf jeden Fall für den nötigen Traffic und Aufmerksamkeit.

Tipp 4: Bieten Sie Unterhaltung

‍Gestalten Sie eine fesselnde Seite, auf der es wirklich etwas zu erleben gibt. So schaffen Sie einen Mehrwert, der die Leser immer wieder neugierig zurückkehren lässt.

Posten Sie mal eine Stellenanzeige, mal einen Bericht über eine Veranstaltung oder ein bahnbrechendes Projekt. Neue Möbel angeschafft oder ein besonderes Jubiläum? Ab damit in die sozialen Medien! Auf diese Weise erhält ein potenzieller Bewerber ein gutes Bild davon, was innerhalb der Organisation alles passiert.

Ihre Seite sollte nicht nur lebendig sein – sie muss auch Qualität ausstrahlen.

Das erhöht Ihre Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit als Organisation und Arbeitgeber. Veröffentlichen Sie nur fehlerfreie Texte mit Inhalten, die zur Unternehmensphilosophie passen. Zudem ist es klug, attraktives Bildmaterial zu verwenden.

Engagieren Sie ab und zu einen professionellen Fotografen, der im richtigen Moment die passenden Bilder schießt. Eine Grafik oder ein Video ist ebenfalls immer ein schöner Blickfang.

Möchten Sie dem Leser auch die Möglichkeit bieten, tiefer in die Materie einzutauchen? Dann streuen Sie Links zu Ihrer Website oder informativen Seiten ein. Apropos Mehrwert!

Tipp 5: Reagieren Sie!

‍Das Schöne an sozialen Medien ist, dass es nicht nur ums Senden geht, sondern auch ums Empfangen. Wenn alles gut läuft, wird auch auf Ihre Beiträge reagiert.

Tappen Sie dann nicht in die Falle, sich zurückzulehnen. Wenn sich jemand die Mühe macht, auf Ihren Beitrag zu antworten, ist es guter Stil, auch tatsächlich darauf einzugehen. Auch das wird nämlich gemessen und schlägt sich knallhart in den Daten über Ihre Organisation nieder.

Seien Sie auf Negativität vorbereitet – so ist das Leben. Löschen Sie keine negativen Kommentare, es sei denn, sie sind wirklich grenzüberschreitend. Atmen Sie kurz durch und sorgen Sie, gegebenenfalls in Abstimmung mit der Kommunikationsabteilung, für eine diplomatische und angemessene Antwort.

Eine Diskussion über das Für und Wider in den sozialen Medien zu führen, ist nicht ratsam. Suchen Sie in diesem Fall lieber telefonisch oder per Direktnachricht das persönliche Gespräch und versuchen Sie, die Angelegenheit konstruktiv zu klären.

‍Lassen Sie es für sich arbeiten

‍Zugegeben, die Nutzung sozialer Medien erfordert Investitionen in Zeit, Aufmerksamkeit und Kreativität. Aber sobald Sie etwas Interessantes gepostet haben, kann plötzlich etwas Magisches geschehen.

Soziale Medien fangen an, für Sie zu arbeiten. Menschen beginnen zu liken, zu klicken und zu teilen. Die Reichweite erweist sich dann als unendlich viel größer, als Sie es sich hätten vorstellen können.

Social media zijn niet alleen interessant voor het bereiken van een nieuwe sollicitantendoelgroep. Ook de interne marketing krijgt vleugels: medewerkers herinneren zich waarom ze ooit zelf hebben gesolliciteerd en vooral waarom ze nog altijd bij de organisatie werken.

Dus niet alleen de job value proposition stijgt met een fors aantal punten, je employee value proposition gaat vrolijk mee naar de top. 

Meer inspiratie nodig?

‍Zonder op te scheppen: wij van Pluvo hebben best veel ervaring met social media en online snufjes. En wij vinden het nog machtig leuk ook! Dus als je nog meer tips en tricks nodig hebt om jouw employer branding te vergroten, neem dan gerust contact met ons op!

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