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April 25, 2024

Jede Organisation kann eine Prise Scale-up-Mentalität gebrauchen!

Fünf Lektionen aus der Scale-up-Welt über das Nein-Sagen, Loslassen und Arbeiten auf Basis einer klaren Vision.

Vielleicht haben Sie es gelesen: Das niederländische Statistikamt CBS hat festgestellt, dass in den vergangenen Jahren immer mehr Menschen ein eigenes Unternehmen gegründet haben. Ein Start-up zu gründen ist angesagt, vor allem unter der jüngeren Generation, die Unternehmertum scheinbar mühelos mit einem Teilzeitjob und einem Privatleben verbindet.

Dieselbe Untersuchung zeigt jedoch auch, dass bei Weitem nicht jedes Start-up das Ziel erreicht. Die Ziele, die zu Beginn so enthusiastisch und selbstbewusst im Businessplan festgehalten wurden, erweisen sich als nicht erreichbar, und der Unternehmer gibt vorzeitig auf. Das ist nicht verwunderlich. Für dauerhaften Erfolg und kontinuierliches Wachstum braucht es nämlich mehr als genügend Investitionskapital und ein flottes Mundwerk.

Sie können die frühe Start-up-Phase nur hinter sich lassen, indem Sie nicht immer härter arbeiten, sondern anders. Ein Tag hat nun einmal nur 24 Stunden, und außerdem hat jeder Mensch nur zwei Hände und einen Kopf. Wenn Sie diese Erkenntnis klug nutzen, können Sie früher und erfolgreicher in die Scale-up-Phase gelangen.

Aber hey, gilt das nicht eigentlich für alle Menschen? Genau, und genau deshalb schreiben wir diesen Blog. Jede Organisation und jeder Mitarbeiter, in welcher Branche auch immer, kann eine Prise Scale-up-Mentalität gebrauchen, um richtig aufzublühen.

Wir haben daher einige Tipps für Sie zusammengestellt, die wir in der Scale-up-Szene aufgeschnappt haben.

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1. Lernen Sie, „Nein“ zu sagen

Ob Sie am Anfang Ihres Unternehmens stehen oder gerade erst Ihre Karriere beginnen: Meist neigt man schnell dazu, eifrig „Ja“ zu sagen zu jeder Anfrage eines Auftraggebers oder Vorgesetzten. Man fühlt sich geschmeichelt, möchte sein Netzwerk erweitern, etwas Neues lernen oder einfach Umsatz machen.

Ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter und sich selbst, zuerst nachzudenken, bevor Sie ein Projekt oder einen Auftrag annehmen. Haben Sie wirklich genügend Fähigkeiten, Tools und Zeit, um der Anfrage gerecht zu werden? Vor allem aber: Passt es zu Ihnen, und haben Sie Lust darauf? Werden Sie begeistert und neugierig? Oder meldet sich irgendwo tief in Ihrem Inneren ein Stimmchen: „Lass es!“?

Es ist gut, auf dieses Stimmchen zu hören. Wenn Sie wachsen wollen, brauchen Sie einen guten Nährboden. Dieser laugt aus, wenn Sie immer wieder neue Aufgaben hineinstecken, die eigentlich nicht zu Ihnen oder zur Vision Ihrer Organisation passen. Sie werden Teil Ihrer Unternehmensidentität. Ehe Sie sich versehen, bekommen Sie noch mehr Anfragen und Aufträge, auf die Sie eigentlich keine Lust haben. Wissen Sie eigentlich nicht genau, woraus Sie oder Ihr Mitarbeiter Energie ziehen? Machen Sie doch einmal eine Motivanalyse oder einen anderen Test, mit dem sich die intrinsische Motivation klären lässt. Das macht meistens vieles deutlich!

Kurzum: Entscheiden Sie sich vor allem für Aufträge, bei denen Ihre Augen zu leuchten beginnen und die die Mission Ihres Unternehmens unterstreichen. Richten Sie Ihren Fokus darauf und investieren Sie darin. Diese Dienstleistung oder dieses Produkt wird auf fast natürliche Weise zu Ihrem Unique Selling Point (USP). Rücken Sie Ihren USP richtig ins Rampenlicht, dann gewinnen Sie auch die Kunden und Mitarbeiter, die zu Ihnen passen.

2. Trauen Sie sich, loszulassen

Merken Sie, dass Ihr Terminkalender überquillt und Sie ein wenig den Überblick verlieren? Es kann gut sein, dass Ihr Unternehmen oder Ihre Abteilung zu groß geworden ist, um sie allein zu führen. Dann wird es vielleicht Zeit, mehr an Ihrem Unternehmen zu arbeiten, statt in Ihrem Unternehmen.

Listen Sie auf, was Sie wirklich selbst tun müssen und was Sie einem anderen überlassen könnten. Geht es um Produktionsarbeit, könnten Sie einen oder mehrere neue Mitarbeiter einstellen. Viele Randthemen können Sie oft auch einem internen oder externen Profi überlassen, der sich damit häufig besser auskennt als Sie selbst.

Ein paar Beispiele?

  • Personalgewinnung und -auswahl
  • Fehlzeitenmanagement
  • Finanzen
  • Weiterbildung
  • PR und Marketing

Aufgaben abzugeben, wenn man es gewohnt ist, alles selbst zu erledigen, kann durchaus herausfordernd sein. Treffen Sie daher mit Ihren internen und externen Stakeholdern klare Vereinbarungen über die Bereitstellung aussagekräftiger Berichte, damit Sie stets auf dem Laufenden bleiben. Das muss nicht zwangsläufig zusätzliche Zeit (und Geld) kosten.

Nutzen Sie beispielsweise die verschiedenen Schnittstellenmöglichkeiten zwischen verschiedenen Systemen, damit die Informationen in der einen Umgebung immer mit dem aktuellen Stand in der anderen übereinstimmen.

Ebenfalls praktisch: Organisieren Sie Ihre Abläufe so, dass Sie automatisch benachrichtigt werden, sobald eine bestimmte Entwicklung im Unternehmen eintritt.

3. Wachsen Sie mit dem Unternehmen mit

Um nachhaltiges Unternehmenswachstum zu erzielen, muss ausreichend Raum für persönliches Wachstum vorhanden sein. Nicht nur, um mit den immer schnelleren Entwicklungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens Schritt zu halten, sondern auch, um als Mensch im Gleichgewicht zu bleiben.

Vergessen Sie daher nicht, ausreichend in die Entwicklung von sich selbst und Ihrem Team zu investieren. Durch das Angebot von Kursen und Schulungen halten Sie Ihre Mitarbeiter auf dem neuesten Stand und engagiert, bewahren die Widerstandsfähigkeit Ihres Unternehmens und stärken als Arbeitgeber Ihr Employer Branding.

4. Gehen Sie auf den tatsächlichen Bedarf ein

Natürlich behalten Sie Markttrends und Entwicklungen genau im Auge und reagieren flexibel darauf. Doch vergessen Sie in Ihrem Enthusiasmus nicht, auch die Wünsche der anderen zu berücksichtigen. Wartet Ihr Kunde wirklich auf diesen hippen neuen Dienst oder das neue Produkt? Möchte Ihr Mitarbeiter tatsächlich in eine höhere Position aufsteigen?

Bevor Sie in allerlei Schnickschnack investieren, ist es sinnvoll, zunächst um Feedback zu bitten. Suchen Sie das Gespräch mit Ihren Kunden und fragen Sie Ihre Mitarbeiter sowie Endnutzer nach ihren Wünschen. Das geht natürlich in einem persönlichen Gespräch, aber es geht noch viel einfacher.

Zum Beispiel, indem Sie regelmäßig online um Bewertungen bitten, eine Online-Umfrage unter Ihren Abnehmern durchführen oder eine Mitarbeiterzufriedenheitsbefragung starten.

5. Entwickeln Sie eine grundsolide Unternehmenskultur

Die „weichen“ Faktoren eines Unternehmens werden für den Erfolg immer wichtiger. Kunden und Mitarbeiter legen Wert darauf, dass ein Unternehmen auf Basis einer klaren Vision handelt und gesellschaftlich verantwortlich agiert.

Stellen Sie daher sicher, dass Sie die Mission und Vision Ihres Unternehmens klar vor Augen haben. Wofür stehen Sie als Unternehmen? Was erwarten Sie von Ihren Mitarbeitern und worauf kann sich der Kunde verlassen? Es reicht nicht aus, dies als Managementteam hinter verschlossenen Türen bei einem Strategietag zu entwerfen. Vision und Mission müssen wirklich Teil der Unternehmenskultur werden.

Das bedeutet: kommunizieren und die Menschen aktiv einbinden. Nur so wird es wirklich lebendig.

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Online-Tools im Überfluss

Ein solcher Wachstumsimpuls muss kein Vermögen oder viel Zeit kosten. Lassen Sie sich von Online-Tools dabei helfen, sich und Ihr Unternehmen in den Scale-up-Modus zu versetzen. Automatische Erinnerungen, praktische Systemkopplungen, Zufriedenheitsumfragen oder Wissensplattformen: Die Auswahl ist riesig. Sie sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr? Kontaktieren Sie uns!

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