Pluvo E-Learning
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November 14, 2019

Wie erstelle ich Videos für mein E-Learning?

Von Untertiteln bis hin zu eingebauten Quizfragen: So hältst du Kursteilnehmer bei E-Learning-Videos bei der Stange.

Wie erstelle ich Videos für mein E-Learning?

Videos sind ein wichtiger Bestandteil eines E-Learnings. Mithilfe von Videos können Sie Ihre Inhalte auf ansprechende Weise präsentieren. Schluss mit staubigen Lehrbüchern und eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass die Kursteilnehmer das Lernmaterial tatsächlich behalten. In diesem Blogbeitrag verraten wir Ihnen genau, worauf Sie achten müssen, um effektive und wirkungsvolle Videos für Ihr E-Learning zu erstellen.

Bestimmen Sie, zu welchem Lernziel das Video passt

Überlegen Sie sich im Vorfeld genau, zu welchem Lernziel jedes Video passt und welches Ziel Sie mit der Präsentation des Videos erreichen möchten.

Wenn Sie in Ihrem E-Learning Microlearning einsetzen, halten Sie die Videos kurz und prägnant. Sie können sich auch für längere Videos entscheiden, wenn dies besser zu Ihrer Art der Schulung passt. Denken Sie jedoch daran: „Weniger ist mehr“. Sie möchten natürlich nicht, dass der Kursteilnehmer mitten im Video abschaltet. Auch hier gilt: Setzen Sie klare Ziele und lassen Sie das Video auf diese Ziele abgestimmt sein. Sind die Ziele erreicht? Dann ist das Video zu Ende.

Haben Sie bereits Videos vorliegen oder müssen diese erst entwickelt werden?

Möglicherweise besitzen Sie bereits einige Videos, von denen Sie wissen, dass Sie diese (mit einigen Anpassungen) für das E-Learning verwenden können. Es gibt Software, die Ihnen dabei hilft, Ihr Video für ein E-Learning aufzubereiten.

Wenn Sie noch nicht über bestehende Videos verfügen, müssen diese erst entwickelt werden. Fangen Sie klein an. Mit einem Smartphone, einem ruhigen Raum und einem ausformulierten Skript kommen Sie weiter, als Sie denken.

Gestalten Sie die Videos barrierefrei

Wenn Sie Videos in Ihr E-Learning einbinden, möchten Sie natürlich, dass diese jederzeit und für jeden zugänglich sind. Das Ideale am E-Learning ist, dass Studierende jederzeit und überall lernen können.

Zum Beispiel in einem vollen Zugabteil (wo sie Untertitel verwenden, weil es zu laut ist) oder in einem Ruheabteil (wo sie Untertitel verwenden, weil es zu still ist, um den Ton einzuschalten).

Mit anderen Worten: Gestalten Sie Ihre Videos so barrierefrei wie möglich. Nicht nur für Menschen in Zugabteilen, sondern auch für Menschen, die möglicherweise nicht sehen oder hören können. Dies können Sie erreichen durch:

  • Das Hinzufügen von Untertiteln.
  • Die Integration verschiedener Kontrastoptionen, damit die Videos auch in hell beleuchteten oder dunklen Räumen gut betrachtet werden können.
  • Die Sicherstellung, dass die Videos auf jedem Gerät (Laptop, Tablet, Smartphone) angesehen werden können und somit für verschiedene Bildschirmgrößen geeignet sind.
Eine weitere wichtige Möglichkeit, Ihre Videos zugänglich zu machen, ist die Verwendung einer verständlichen Umgangssprache. Geben Sie dem Lernenden das Gefühl, dass Sie wirklich mit ihm oder ihr sprechen und führen Sie ihn in klaren, einfachen Schritten durch das Gelernte.

Integrieren Sie „Calls to Action“, damit der Zuschauer interessiert bleibt

Leider zeigt die Praxis immer wieder, dass Studierende ein Video starten und dann weggehen, um etwas anderes zu tun, aber dennoch das Häkchen bei „abgeschlossen“ für ihr Modul setzen möchten (oder manchmal wird dies automatisch abgehakt, wenn das Video zu Ende ist).

Das ist natürlich nicht Sinn der Sache. Wie sorgen Sie dafür, dass der Studierende bei der Sache bleibt und mit dem Video interagiert?

Dafür kannst du deinem Video eine Reihe interaktiver Elemente hinzufügen:

  • Ein kurzes Quiz
  • Links zu externen Quellen, die weiterführende Informationen zu den Themen im Video bieten
  • Ein kurzer Reflexionsmoment, in dem der Lernende Feedback zum Gelernten oder zu sich selbst geben kann (zum Beispiel: Wie könntest du das Wissen aus dem Video bei dieser speziellen Aufgabe in deinem Arbeitsalltag anwenden?)
  • Das Anbieten verschiedener weiterführender Optionen. Hierbei kannst du den Lernenden fragen, worüber er oder sie mehr erfahren möchte, und anschließend das passende Video dazu anbieten. So erhält der Lernende Entscheidungsfreiheit und erlebt den Lernprozess als persönlicher und individueller.

Plane die Videos optimal

Um das Interesse des Zuschauers aufrechtzuerhalten, ist es wichtig, nicht zu lange mit der ersten Interaktion im Video zu warten.

Plane diese nach 1 bis 2 Minuten ab Beginn des Videos ein. Du kannst dich zum Beispiel dafür entscheiden, ein 1- bis 2-minütiges Video zu erstellen, dann ein kurzes Quiz (oder einen anderen Call-to-Action) einzubauen und anschließend ein neues 1- bis 2-minütiges Video zu starten.

Das genaue Timing hängt natürlich von der Länge deines Videos ab und davon, ob du Microlearning einsetzt.

Nutze die erste Interaktion als Reflexionsmoment: Inwiefern kann dieses Video dem Lernenden nützen? Warum sollten sie unbedingt weiter zuschauen? Wie ist dieses Video für den Arbeitsalltag des Lernenden relevant?

Kurz gesagt: Um Videos effektiv in deinem E-Learning einzusetzen, sind folgende Punkte von entscheidender Bedeutung:

  • Bestimmen Sie, zu welchem Lernziel das Video passt
  • Lege fest, ob du die Videos bereits vorliegen hast (und sie nur angepasst werden müssen) oder ob du sie noch entwickeln musst
  • Sorge dafür, dass die Videos zugänglich sind, indem du beispielsweise Untertitel und Kontraste verwendest und eine einfache, verständliche Sprache wählst
  • Integrieren Sie „Calls to Action“, damit der Zuschauer interessiert bleibt
  • Füge einen klaren Zeitplan für das Video und die Interaktionsmomente hinzu

Abschließend lässt sich sagen, dass die Erstellung von Videos für dein E-Learning ein zeitaufwendiger Prozess sein kann. Deshalb ist es wertvoll, die Lernenden um Feedback zu bitten: Waren die Videos hilfreich? Was haben sie daraus gelernt? Und wie könnte man es eventuell noch besser machen?

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