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August 1, 2024

Tipps für optimale Teamarbeit in Ihrem Unternehmen

Von klaren Teamvereinbarungen bis hin zu gegenseitigem Vertrauen: Praktische Anhaltspunkte für stärkere Teams.

Der Erfolg eines Unternehmens oder einer Organisation hängt fast nie von einer einzelnen Person ab – Einzelkämpfer einmal ausgenommen, doch die schaffen es selten in die Schlagzeilen. Wenn ein bemerkenswertes Ergebnis erzielt wird, können Sie davon ausgehen, dass die Geschäftsführung die richtigen Leute um sich geschart hat, die auf die richtige Weise zusammenarbeiten.

Wir haben bereits über das Recruiting und die Auswahl geeigneter Bewerber geschrieben. Die nächste Frage lautet: Wenn Sie diese idealen neuen Kollegen erst einmal an Bord haben, wie sorgen Sie dann dafür, dass all diese unterschiedlichen Menschen mit ihren individuellen Charakteren und Arbeitsweisen optimal zusammenarbeiten? Das passiert nicht von allein. Profitieren Sie von unseren Tipps für optimale Teamarbeit!

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1. Klare Vereinbarungen

Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Team fest, wie Sie zusammenarbeiten möchten. Solche Teamvereinbarungen können viele Aspekte umfassen. Gibt es feste Besprechungstermine, ist Homeoffice möglich und wie regeln Sie den Urlaubsanspruch? Aber auch die eigenständige Prioritätensetzung, Flexibilität bei den Aufgaben oder die Entscheidungsbefugnis über Budgets sind wichtige Punkte, die besser klar geregelt sein sollten.

Sobald Sie die Vereinbarungen aufgelistet haben, ist es natürlich wichtig, dass diese für alle sichtbar sind und bleiben.

Gerade wenn beispielsweise eine neue Vision oder eine andere Arbeitsweise eingeführt wird, ist die interne Kommunikation entscheidend.

Nutzen Sie die Möglichkeiten des Internets voll aus; das sorgt für optimale Zugänglichkeit für alle und bleibt flexibel. Schließlich möchten Sie bei neuen Entwicklungen auch zwischendurch Aktualisierungen vornehmen können!

2. Sicherheit und Vertrauen

Ein Team funktioniert nur dann gut, wenn ein hohes gegenseitiges Vertrauen besteht. Die Teammitglieder müssen sich wohlfühlen, ja, sie müssen sich sicher miteinander fühlen. Dann trauen sie sich, verletzlich zu sein und ihre Gedanken offen auszusprechen. So entsteht Raum für Kreativität und neue Ideen – ein wichtiger Nährboden für die Entwicklung und den Erfolg sowohl der Mitarbeiter als auch des Unternehmens.

Es ist sehr wichtig, dass Menschen so sein dürfen, wie sie sind, und dass Klatsch und Tratsch außen vor bleiben.

Halten Sie beispielsweise in Ihren Teamvereinbarungen (siehe vorheriger Tipp) fest, dass nicht übereinander, sondern miteinander gesprochen wird.

Jedes Teammitglied ist dafür verantwortlich, daher darf man sich gegenseitig darauf ansprechen. Hören Sie, wie ein Kollege kritisch über ein anderes Teammitglied spricht? Fragen Sie dann, ob die betreffende Person bereits darüber informiert ist. Gibt es ein Problem, das den Erfolg des Teams behindert, setzen Sie sich zusammen, um eine Lösung zu finden.

3. Was ist Ihr Ziel?

Suchen Sie gemeinsam mit Ihren Kollegen nach dem „Warum“ oder dem „Purpose“ Ihres Teams. Wohlgemerkt: Wir meinen hier nicht die harten Zahlen und Zielvorgaben, die erreicht werden müssen. Natürlich ist das Arbeitspensum, das Sie gemeinsam bewältigen, sehr wichtig, aber ein Dreamteam zeichnet sich durch andere Dinge aus.

Welches Ziel möchten Sie erreichen? Wann sind Sie wirklich zufrieden und was möchte jedes Teammitglied zur Organisation und zur Gesellschaft beitragen? Die Antwort auf solche Fragen ist das, was Teammitglieder miteinander verbindet. Es motiviert, sorgt für Inspiration und setzt Energie frei.

Vergessen Sie nicht, von Zeit zu Zeit zu evaluieren. Menschen entwickeln sich weiter, Ansichten und Motive können sich ändern. Indem Sie regelmäßig darüber sprechen, stellen Sie sicher, dass das Teamziel immer auf dem neuesten Stand bleibt.

4. Bestimmen Sie den individuellen Beitrag

Als Team legen Sie sich gemeinsam ins Zeug, um das Ziel zu erreichen. Vergessen Sie jedoch nicht, dass jedes Team die Summe seiner einzelnen Mitglieder ist. Jeder bringt ein eigenes Paket an Wissen, Fähigkeiten, Talenten und Charakter mit. Nutzen Sie diese Einzigartigkeit gezielt aus.

Erfassen Sie gemeinsam, welchen Beitrag jeder Kollege zum Team leisten könnte und auch möchte. Worin ist jemand gut? Was macht ihn oder sie glücklich, und was ist für jemanden geradezu ein Graus? Selbst der Biorhythmus eines Kollegen liefert wertvolle Informationen. Der eine ist messerscharf, sobald er aus dem Bett springt, der andere ist eigentlich erst nach vier Tassen Kaffee ansprechbar oder kommt sogar erst abends richtig in Schwung.

Was Sie jetzt im Haus haben, ist sicher interessant, aber auch das, was man in Zukunft lernen könnte und möchte. Welche Kenntnisse und Fähigkeiten verlangen der Markt und die Organisation kurz- oder längerfristig? Wie passt das zu den persönlichen Entwicklungswünschen und zur Lebensphase der Person?

Halten Sie die Vereinbarungen, Wünsche und Möglichkeiten in einem persönlichen Entwicklungsplan (PEP) fest und vergessen Sie nicht, den Fortschritt regelmäßig zu überprüfen.

5. Gute Führung

Eine Führungskraft kann ein Team machen oder brechen. Die echten diktatorischen Typen sind inzwischen glücklicherweise größtenteils ausgestorben, aber nicht jeder ist von Natur aus eine geborene Führungspersönlichkeit, die andere motivieren und inspirieren kann. Es ist also durchaus eine gute Idee, ausreichend in das (mittlere) Management zu investieren. Der Einsatz eines Coachs oder eine Weiterbildung kann einer angehenden oder unsicheren Führungskraft genau den Rückhalt geben, um richtig aufzublühen.

Dennoch bestimmen nicht nur die Personen mit einem offiziellen Managertitel das Teamergebnis. Oft machen gerade informelle Führungspersönlichkeiten den Unterschied. Sie kennen sie zweifellos. Das sind die Personen mit einer besonderen Ausstrahlung, einem ansteckenden Lachen oder einer ganz eigenen Arbeitsweise, die Menschen begeistern und beeinflussen können. Bei einer informellen Führungspersönlichkeit ist die Hemmschwelle für Kollegen etwas niedriger, eine Frage zu stellen.

Pflegen Sie solche internen Botschafter in Ihrem Team; fragen Sie nach ihrer Meinung und setzen Sie sie zum Beispiel in Projektgruppen und beim Onboarding ein.

Sie können Ihnen enorm dabei helfen, Engpässe zu lösen oder eine Veränderung durchzusetzen!


Sind Sie bereit für Ihr Dreamteam?

‍Falls Sie weitere Ideen und Tipps benötigen, kontaktieren Sie uns gerne. Wir lieben es, mitzudenken! Zudem verfügen wir über viel Know-how zu einfachen, flexiblen Online-Lösungen, die es Ihrem Team erleichtern, aufzublühen!

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