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January 31, 2025

Rücken Sie diese HR-Trends für 2025 ins Rampenlicht

Sieben HR-Themen für 2025, von der Digitalisierung mit KI bis hin zur Bindung und Motivation von Mitarbeitern in einem angespannten Arbeitsmarkt.

HR ist ständig in Bewegung. Zum Glück, denn genau das macht diesen Fachbereich so abwechslungsreich! Manchmal verliert man jedoch bei all den Entwicklungen den Überblick. Dann ist es gut, die wichtigsten Trends einmal strukturiert zu betrachten. Wir helfen Ihnen dabei mit unseren Top 7 der HR-Themen, die 2025 ganz oben auf Ihrer Agenda stehen sollten.

1. Mitarbeiterbindung und -motivation

Die Gestaltung einer fantastischen Employee Journey ist in Zeiten eines angespannten Arbeitsmarktes und eines starken Wettbewerbs um Talente ein absolutes Muss. Indem Sie Mitarbeiter so gut und so schnell wie möglich an Ihr Unternehmen binden, sorgen Sie dafür, dass sie sich zu Hause fühlen und zu echten Markenbotschaftern werden.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen, wie verschiedene Studien belegen. Unternehmen mit begeisterten Mitarbeitern verzeichnen eine um etwa 60 % geringere Fluktuation, deutlich weniger krankheitsbedingte Ausfälle und eine Produktivität, die sowohl qualitativ als auch quantitativ höher ist. Um dies zu erreichen, sollten einige Zutaten auf der Speisekarte Ihrer Personalpolitik nicht fehlen:

2. HR als vollwertiger Business-Partner

Ursprünglich wurde die HR-Abteilung vor allem als ausführende, unterstützende Stabsstelle betrachtet. HR-Berater kümmerten sich primär um die Rekrutierung, die pünktliche Gehaltsabrechnung und die Umsetzung der Fehlzeitenpolitik.

Heute ist eine deutliche Akzentverschiebung spürbar. HR agiert immer weniger nach dem Prinzip „Sie wünschen, wir spielen“, sondern entwickelt sich zunehmend zu einem seriösen Business-Partner, der fest am Tisch des Managementteams sitzt. So können HR-Verantwortliche aktiv an der langfristigen Strategie mitwirken, proaktiv auf Marktentwicklungen reagieren und bei Bedarf auch kritische Gegenpositionen einnehmen.

Haben Sie das Gefühl, dass Ihnen noch einige Fähigkeiten fehlen, um als Sparringspartner auf Augenhöhe mit dem Management zu agieren? Das ist nicht ungewöhnlich. Es ist eine völlig andere Rolle als die des klassischen HR-Beraters, die nicht jedem auf Anhieb wie angegossen passt.

Gönnen Sie daher nicht nur Ihren Mitarbeitern, sondern auch sich selbst den Luxus eines persönlichen Entwicklungsprogramms, damit Sie in Ihrer Rolle als HR-Profi wachsen können.

3. Digitalisierung in der HR-Praxis

Die Technologie schreitet rasant voran. KI, ChatGPT, Robotisierung und Big Data nehmen einen immer größeren Stellenwert in der Unternehmensführung ein. Dennoch werden diese Möglichkeiten bei weitem noch nicht optimal genutzt, insbesondere in HR-Abteilungen. Dort arbeiten meist Menschen, die eher weniger Berührungspunkte mit der Technik haben.

Es lohnt sich, bewusster auf digitale Möglichkeiten zu setzen. Gibt es Routineaufgaben, die automatisiert werden können? Vielleicht kann ChatGPT Entwürfe für Stellenanzeigen oder Korrespondenz erstellen. Lassen sich Daten aus verschiedenen Systemen zusammenführen, um wichtige Entscheidungen besser fundieren zu können? Dies sind nur einige Beispiele für Fragen, auf die die Digitalisierung eine gute Antwort bieten kann.

Suchen Sie das Gespräch mit den Kollegen aus der IT-Abteilung und lassen Sie sich von den vorhandenen Möglichkeiten überraschen. Übrigens ist es auch eine gute Idee, die Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Fachbereichen, wie Finanzen und Produktion, zu suchen.

Durch eine multidisziplinäre Betrachtung von Informationen und Möglichkeiten erweitern Sie buchstäblich und im übertragenen Sinne Ihren Horizont und können effektivere Schritte unternehmen.

4. Strategische Personalplanung

Wir haben bereits früher in diesem Blog über die Herausforderungen des aktuell angespannten Arbeitsmarkts geschrieben. Gerade in manchen Branchen, in denen Angebot und Nachfrage beim Personal nicht zusammenpassen (denken Sie etwa an Pflege und Gastronomie), ist die Not groß. Gehen Sie daher klug mit Ihrer Personalplanung um. Denken Sie zum Beispiel an:

  • Urlaubsplanung versus Marktbedarf.
  • Workforce Planning: Auf Basis der Unternehmensstrategie, der Entwicklungen in Markt und Technologie sowie der Arbeitsmarkttrends können Sie den aktuellen und künftigen Personalbedarf erfassen und prognostizieren.
  • Talentmanagement: das Gewinnen, Entwickeln und Halten von gutem und engagiertem Personal, das zu Vision und Mission der Organisation passt.
  • Planung von Zu-, Durch- und Abgängen: Wissen Sie, wie Ihre Personalstruktur aussieht, und bereiten Sie sich rechtzeitig auf neue Mitarbeiter und natürliche Fluktuation vor.

5. Nachhaltigkeit

Die jüngere Generation von Mitarbeitern legt immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit, und als Organisation ist es wichtig, dies zu berücksichtigen, sowohl im Sinne von gesellschaftlich verantwortlichem Unternehmertum als auch, um sich als nachhaltiger Arbeitgeber zu profilieren. Es gibt verschiedene Möglichkeiten dafür, etwa die Förderung der Nutzung von Elektroautos, öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrrädern für den Arbeitsweg, die Ermöglichung von Homeoffice und das Angebot vegetarischer und veganer Optionen im Betriebsrestaurant.

Darüber hinaus können Sie das Arbeitsumfeld nachhaltiger gestalten, mit Solaranlagen, einer Wärmepumpe, einem Gründach und dem Verzicht auf Erdgas.

Es ist auch wertvoll, Mitarbeiter aktiv einzuladen, ihre Ideen zu Nachhaltigkeit und Klima einzubringen.

6. Generationenübergreifende Personalpolitik

Durch die Anhebung des Rentenalters und die Einschränkung der Möglichkeiten für einen vorzeitigen Ruhestand sind immer mehr Mitarbeiter unterschiedlichen Alters im Betrieb tätig. Jede Generation und Lebensphase hat eigene Bedürfnisse und Antriebe. Es ist gut, dies aus HR-Perspektive zu berücksichtigen.

Sorgen Sie dafür, dass Sie pro Generation maßgeschneiderte Lösungen bieten können, wenn es zum Beispiel um Folgendes geht:

  • Energiespender und -fresser
  • Entwicklungswünsche und Karriereperspektiven
  • Gestaltung des Arbeitsplatzes
  • Work-Life-Balance
  • Arbeitszeiten

7. Wohlbefinden der Mitarbeiter

Wenn Sie dem Wohlbefinden der Mitarbeiter viel Aufmerksamkeit widmen, lassen sich langfristige Ausfälle und Fluktuation verhindern. Wenn Sie Ihr Unternehmen gesund und produktiv halten möchten, ist es eine gute Idee, in Mitarbeiterzufriedenheit zu investieren, in die körperliche wie psychische Gesundheit Ihrer Mitarbeiter, ihre Entwicklungswünsche, die Förderung eines gesunden Lebensstils und die Steigerung der Arbeitsfreude.

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Das waren unsere Top 7

Eigentlich ist das nur die Spitze des Eisbergs: Im kommenden Jahr werden auch zahlreiche Änderungen in der Gesetzgebung und bei HR-Vorschriften auf uns zukommen. Indem Sie beispielsweise Ihr Wissensportal und Intranet intelligent gestalten, können Sie sicherstellen, dass Ihr Unternehmen darauf vorbereitet ist. Es gibt jedoch noch weitere nützliche Online-Optionen, die Sie nutzen können. Denken Sie an eine Online-Akademie, mit der Sie ganz einfach maßgeschneidertes Onboarding oder Schulungen einrichten, eine Mitarbeiterbefragung durchführen oder Remote-Arbeit ermöglichen können. Benötigen Sie Tipps und Inspiration? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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